EcoMujer Monatsvideo


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Schwerpunkt Wasser
Wasser für alle PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 04. Dezember 2012 um 12:43 Uhr

EcoMujer unterstützt das Europäisches Bürgerbegehren - Wasser ist ein Menschenrecht


Rund eine Milliarde Menschen weltweit haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. Die erste Europäische Bürgerinitiative will das ändern. Mit der Kampagne „Wasser ist ein Menschenrecht“ werden Unterschriften gesammelt. Ziel ist es, Druck auf die EU-Kommission auszuüben, um Wasser und sanitäre Grundversorgung als Menschenrecht zu realisieren und umzusetzen. Mehr als 1,5 Millionen EuropäerInnen nämlich haben keinen Zugang zu Wasser und sanitärer Grundversorgung.

Deshalb entschlossen sich Gewerkschaften aus 25 Ländern, die Beschäftigte des öffentlichen Dienstes organisieren, und ihr Dachverband  - der Europäische Gewerkschaftsverband für den Öffentlichen Dienst (EGÖD) - den Antrag „Wasser ist ein Menschenrecht“ einzureichen, ver.di gehört dazu.

Zielsetzung dieser Bürgerinitiative ist es Wasser und sanitäre Grundversorgung als Garantie für alle Menschen in Europa zu gewährleisten,
keine Liberalisierung der Wasserwirtschaft zu billigen und den Zugang zu Wasser und sanitärer Grundversorgung für alle Menschen weltweit zu ermöglichen.


Zuletzt aktualisiert am Montag, den 21. Januar 2013 um 21:34 Uhr
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Bericht vom Umweltseminar: „Das blaues Gold - kostbares Gut oder Ware?“ PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 20. November 2012 um 09:28 Uhr

Ein Kooperationsseminar von EcoMujer e.V. und RLS NRW am 14/15 September 2012 im Umweltzentrum in Düsseldorf

Wir starteten am Freitagabend mit dem Thema Rio+20. Kristine Krach berichtete zunächst über den Verlauf und die Ergebnisse  des „offiziellen“ Gipfels“, der mit einer Abschlusserklärung endete, die keine Perspektiven und keine Alternativen für unseren „blauen Planeten“ enthielt. Viel spannender war ihre Präsentation über die Aktivitäten des „Gipfels der Völker“: die Demonstrationen auf der Straße und die Diskussionen in den Zelten. Kristine  beteiligte sich für EcoMujer im „blauen Zelt“ mit einem Kurzvortrag zum Thema „Wasser und Frauen“ an den Diskussionen.
In unserer anschließenden Diskussion zu Rio+20  kamen wir zu dem Schluss, dass wir der Politik der herrschenden Regierungen nicht vertrauen können, sondern unsere eigenen Alternativen entwickeln müssen.
Karin Goergens und Melanie Willms zeigten  in einer lebendig kommentierten Fotodokumentation den Verlauf und die Themen der „Wasserreise in Cuba“ April 2012. Alle genossen die sinnlichen  und eindrucksvollen Fotos, die anwesenden EcoMujeres konnten in die Erinnerungen an die „unvergessliche“ Reise eintauchen. Eins spannende Diskussion zu Wasserthemen, aber auch zu Alltagsfragen in Cuba folgte.




Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 20. November 2012 um 17:13 Uhr
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Ecomujer auf dem Gipfel der Völker in Rio de Janeiro Juni 2012 PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 10. Juli 2012 um 07:54 Uhr

Zeitgleich zu dem Offiziellen Gipfel Rio+20, dessen Ergebnisse besser mit Rio-20 zu beschreiben sind, trafen sich die sozialen und ökologischen Bewegungen, die Zivilgesellschaft im Park Flamengo in Rio zum Gipfel der Völker. In hunderten von Workshops wurden Alternativen entwickelt und weitere Aktionen verabredet.



Mut machte die Demonstration mit über 50.000 Menschen die bunt und vielfältig durch die Straßen Rios zogen. Zentrale Themen waren, die Kampf gegen die Atomenergie, gegen den Ausbau von Angra3, gegen Staudämme, insbesondere gegen Belo-Monte, gegen die Abholzung des Regenwaldes, für den Schutz der Umwelt, für Würde und ein gutes Leben in Einklang mit der Natur.

Im Blauen Pavillon auf dem Gipfel der Völker diskutierten über drei Tage Hunderte von Menschen die verschiedenen Fassetten des Themas Wasser, für ein Menschenrecht auf Wasser, für den Erhalt der Flüsse und Ozeane, gegen Überfischung und Verschmutzung.


Rio



Ecomujer beteiligte sich mit einem Workshop „Frauen und Wasser“ im Blauen Pavillion an der Diskussion. Kristine Karch zeigte auf, dass der Zugang zu sauberen Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung zentral ist für eine Geschlechtergerechtigkeit. Sind Frauen doch doppelt betroffen, wenn auf der einen Seite Mädchen wegen fehlender Sanitären Einrichtungen nicht zur Schule gehen dürfen und auf der andern Seite keine Zeit für die Schule haben, da sie das Wasser von weit her holen müssen. Die Lösung der Probleme kann nicht in der Privatisierung liegen, da die Wasserkonzerne nur ihr Profiinteresse sehen und nicht Daseinsvorsorge für alle im Fokus haben. Wasser muss bezahlbar sein und der Zugang ist ein Menschenrecht. Leider ist dieser Anspruch, der in der UN-Resolution im Juni 2010 angenommen wurde trotz vielfältiger Versuche aus dem Abschlusspapier des offiziellen Gipfels wieder gestrichen worden. Insgesamt war diese Erklärung – die bereits vor Beginn des Gipfel fest stand, das zusammenschreiben der schlechtesten Elemente früherer Verabredungen, keine Rede mehr von der gemeinsamen aber unterschiedlichen Verantwortung, keine Schritte, um die selbstgesteckte Ziel von max. 2 Grad Erderwärmung zu erreichen.


rio



Ganz anders die Abschlusserklärung des Gipfel der Völker, die ganz klar den Neoliberalismus und die Privatisierung des Lebens als Ursachen der globalen Krisen thematisiert, und die Grüne Ökonomie als das bezeichnet was sie ist, eine grün angestrichene Variante des Kapitalismus mit allen negativen Auswirkungen. Um eine ökologische und soziale Transformation zu erreichen wurden weitere Aktionen u.a. gegen die Militarisierung von Staaten und Territorien, gegen die Kriminalisierung von sozialen Bewegungen, gegen Gewalt gegen Frauen, gegen Gewalt gegen Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen sowie Transgender und gegen die großen Transnationalen Konzerne verabredet. Gefordert wird Ernährungssouveränität, gegen Acrotoxicos und Transgenetische Pflanzen, die demokratische und partizipative Kontrolle der Gemeingüter wie Luft, Wasser, Umwelt, gegen deren Merkantilizierung, für die Demokratisierung der Medien und vieles mehr für ein Buen Vivir, ein gutes Leben.


Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 20. November 2012 um 17:01 Uhr
 
Jetzt Spenden für Wasserworkshop PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 24. März 2012 um 09:58 Uhr

Liebe Freundinnen und Freunde von EcoMujer,

es ist soweit:
Nach einer langen arbeitsreichen Vorbereitungszeit geht es nächste Woche nun endlich los nach Cuba zu unserem „Wasser-Workshop“ in Havanna mit anschließender Projektreise nach Holguin!

Eigentlich ein Grund zur Freude…

Aber: Leider sind fast alle unsere Anträge auf Fördergelder für diese Wasser-projektreise auf Ablehnung gestoßen, so dass wir nun die Seminar- und Reisekosten für die eingeladenen Frauen aus Pinar del Rio, Bolivien und Kolumbien selber tragen müssen.

Damit die Reise trotzdem wie geplant stattfinden kann, möchten wir unsere EcoMujer Freundinnen und Freunde heute bitten, weiter zu spenden.
 
EcoMujer e.V.
Kto.: 85 220 101
Blz: 300 501 10
Stadtsparkasse Düssdorf

Verwendung: Wasserreise 2012

Ganz ganz lieben Dank – vorab!

Anfang Juni wird unser nächstes Vereinstreffen stattfinden. Da werden wir  ausführlich über den Workshop in Havanna und die Reise berichten!


Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 20. November 2012 um 17:01 Uhr
 
Wir suchen Wasserexpertinnen PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 02. Oktober 2010 um 16:56 Uhr

wasserwerk

Seit 2005 arbeitet EcoMujer zum Thema „Wasser“:
Beiträge auf dem Seminar 2006 „Wir wollen unser blaues Gold bewahren“ in Pinar del Rio, das Wasserseminar „Steter Tropfen höhlt den Stein“ in Berlin im Februar 2008 und die Teilnahme am „Alternativen Weltwasserforum" in Istanbul im März 2009 waren die wichtigsten Etappen bei der Beschäftigung mit dem Thema.

Für April 2012 ist in Kooperation mit der kubanischen Frauenorganisation FMC  eine „Wasserreise“ durch Kuba geplant. Warum Kuba? In vielen ökologischen Fragen verhält sich Kuba wegweisend, nimmt sogar eine Vorreiterrolle ein, z. B. beim ökologischen Fußabdruck.

Ziele der Reise sind für uns:

  1. Theoretische und praktische Beleuchtung der Rolle von Frauen und Genderaspekte bei der lebenswichtigen Ressource Wasser
  2. Erfahrungsaustausch von Frauen aus dem Norden und Süden zum Kampf gegen die Privatisierung von Wasser, zum Zugang zu Wasser für alle und zum Kampf für das Menschenrecht auf Wasser
  3. Die Weiterentwicklung der Vernetzung und Kooperation in der Wasserfrage
  4. Zukünftiges  Engagement in einem konkreten Wasserprojekt


Inhaltliche Themenschwerpunkte, die sich bis jetzt ergeben haben, sind:

  1. Die Wasserfrage im Zusammenhang mit Frauen und Landwirtschaft
  2. Sind Staudämme und andere Großprojekte eine Lösung des Wasserproblems? Welche sozialen, kulturellen und ökologischen Konsequenzen haben Staudämme aus der Genderperspektive? Welche dezentralen und regionalen Alternativen gibt es?


Frauen haben weltweit eine besondere Verantwortung und Rolle beim Thema „Wasser“, sind aber selten bei wichtigen Entscheidungen einbezogen. Negative Auswirkungen von verseuchtem oder fehlendem Wasser und unzulänglichen sanitären Anlagen treffen Frauen in besonderem Maße.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 20. November 2012 um 17:01 Uhr
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