EcoMujer Monatsvideo


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Frauenaktion in Bonn PDF Drucken E-Mail
Montag, den 17. Mai 2010 um 14:10 Uhr

EcoMujer, WECF und WLOE mit „Frauenflügel“ am 5. Juni 2010 in Bonn dabei

"Frauenflügel" 5. Juni in Bonn. Magdalena Black WECF


Vom 31. Mai bis zum 11.Juni findet in Bonn eine Klimakonferenz statt zur Vorbereitung der Klimakonferenz im Dezember in Cancun (Mexiko). Wegen der „politischen Tatenlosigkeit“ in Kopenhagen hat sich das Bündnis „Klimawelle“ (www.klimawelle.de) zusammengeschlossen, um Druck zu machen auf die Verhandlungen und ein klares Zeichen zu setzen für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit. Das Bündnis hat am 5. Juni, dem UNO-Tag der Umwelt, zu einer Demonstration in Bonn aufgerufen. Es war eine bunte und laute Demo, an der viele Gruppen und vor allem viele junge Leute beteiligt waren.

Unsere Frauenaktion hat Spaß gemacht und war wichtig, weil Klimafragen untrennbar sind von den Fragen der Geschlechtergerechtigkeit. Unsere Flyer, in dem wir den Gender Bezug zum Klimawandel thematisierten, wurde von vielen Passantinnen gerne und interessiert angenommen!

In den Klimadiskussionen fand bisher die Perspektive von Frauen und ihre besondere Betroffenheit kaum Eingang. Auch ihre Strategien zum Umgang mit dem Klimawandel und ihr Potential zum Klimaschutz werden kaum berücksichtigt. In politischen Entscheidungsgremien sind Frauen kaum vertreten.
Der Klimawandel verstärkt Ungleichheiten zwischen Ländern und auch zwischen Geschlechtern. Frauen und Männer tragen unterschiedlich zum Klimawandel bei und sie sind von den Folgen des Klimawandels auch unterschiedlich betroffen. Die Auswirkungen der klimatischen Veränderungen zeigen sich insbesondere in den  Bereichen, die das Leben von Frauen in vielen Regionen dieser Erde besonders bestimmen und wo Frauen Verantwortung übernehmen müssen: Nahrungssicherung, Gesundheit, Wasser, Energieversorgung. Naturkatastrophen treffen Frauen in besonderem Maße. An den Entscheidungen zur Klimapolitik sind Frauen wenig beteiligt.

Unsere Frauenaktion war Teil der vielen Stimmen von der Basis weltweit für Klimagerechtigkeit. Wir fordern konkrete Maßnahmen im Norden, wie den Ausbau und die Weiterentwicklung der erneuerbaren Energie und das Einsparen von Energie, an Stelle von Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke und den Bau neuer Kohlekraftwerke! Wir setzen uns ein, für eine Umweltpolitik (Klima, Wasser, Biodiversität) im Norden und Süden, in der ein Leben im Einklang mit der Natur Vorrang hat vor Zerstörung, Ausbeutung und Profitstreben.

Unser nächstes Ziel sind gemeinsame Aktivitäten im Oktober 2010 begleitend zur 10. Biodiversitätskonferenz in Nagoya (Japan) vom 12. bis 29.10.10, im Internationalen Jahr der Biodiversität.

Wir werden uns weiter vernetzen und zusammen arbeiten, und freuen uns über weitere Mitstreiterinnen.

Bonn am 5.Juni 2010

Magdalena Black WECF, Anna Gyorgy WLOE e.V., Monika Schierenberg, EcoMujer


Weitere Berichte im Netz:

http://de.indymedia.org/2010/06/283592.shtml

http://www.youtube.com/results?search_query=klimawelle&aq=f


Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 20. Oktober 2011 um 17:08 Uhr
 
50 Jahre kubanische Revolution PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 06. Februar 2009 um 18:09 Uhr

Kubanischer Frauenalltag und Träume

Erstveröffentlichung Winter 04/2008 in der Zeitung
"Wir Frauen - Das feministische Blatt"


Dieser Jahreswechsel wird in Kuba ganz besonders gefeiert werden! Vor 50 Jahren, am 1. Januar 1959, siegte die kubanische Revolution. Die berühmten Revolutionäre trugen nicht nur Bärte, es gab unter ihnen auch Frauen. Eine der bekanntesten war Vilma Espin Guillois de Castro (1930–2007), die später Mitglied des Staatsrates und Präsidentin des 1960 gegründeten Kubanischen Frauenverbandes (FMC) wurde.

Auf unserer EcoMujer-Projektreise vom 29. September bis 11. Oktober 2008, wenige Wochen, nachdem die immensen Schäden von drei Hurrikans in Kuba noch sichtbare und spürbare Schäden hinterlassen hatten, haben wir mit einigen Frauen gesprochen und sie gefragt, welche Bedeutung für sie 50 Jahre kubanische Revolution haben. Wir wollten von ihnen aber nicht nur wissen, wie die Situation vor der Revolution war und was die Frauen durch die Revolution errungen haben, sondern auch, was ihre Probleme gegenwärtig sind, ihre Träume und was sie sich für die Zukunft wünschen.

Ariana Ruiz Otero

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Parque National Alejandro Humbold PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 29. Januar 2009 um 18:41 Uhr

Ein Reisebericht von Christa, Karin und Astrid

Wir, drei deutsche Frauen der Gruppe „Ecomujer“, reisten im Februar 2007 nach Guantanamo im Osten Kubas, um von da aus den „Parque Nacional Alejandro Humboldt“ und den Ort Baracoa kennenzulernen. Da unsere Gruppe zur Zeit das Thema „Wasser“ als Arbeitsschwerpunkt hat, interessierte uns speziell dieser Aspekt. Obwohl wir unseren Besuch in Guantanamo nur einen Tag vorher angekündigt hatten, stand eine Übersetzerin zu unserer Verfügung und Franziska, die ökonomische Leiterin der Hauptverwaltung in Guantanamo CITMA (ciencia, tecnologia, medio ambiente),  promovierend über das Thema „Wasserprobleme im Osten Kubas“ empfing uns im Büro sehr herzlich zu unserem offiziellen Besuch. Wir wurden den wichtigsten Mitarbeitern vorgestellt und erhielten per Powerpoint- Präsentation erste und wichtige Informationen über den Humboldt-Park: Er ist von beeindruckender Größe, in vier Sektoren aufgeteilt – wir sollten und konnten nur den Sektor Baracoa kennenlernen -, von den 26 Gemeinden, die innerhalb des Gebietes liegen, sind alle mit Schulen versorgt. Das Gebiet ist außerordentlich wasserrreich, von vielen Flüssen und Bächen durchzogen. Wir hörten auch von Problemen, die Infrastruktur des Gebietes betreffend, doch davon später mehr. So erhielten wir einen ersten Überblick, für uns gut verständlich; in unseren Augen verfügt das Büro über außerordentlich gutes Info- und Werbematerial.


Baracoa

In Baracoa angekommen wurde für uns eine Exkursion in den Sektor Baracoa organisiert. Wir lernten Laritza kennen, Florifauna-Expertin und Mitarbeiterin der Verwaltung des Sektors Baracoa mit insgesamt 11 Beschäftigten. Bei der Organisation des Transports in einem Kleinbus gab es einige Schwierigkeiten, doch letztendlich konnten wir starten. Erstes Ziel sollte das Besucherzentrum sein, oberhalb einer stillen, sehr reizvollen Bucht gelegen mit dem Namen „Bahia de Taco“.


Bahia de Taco



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Besuch in der Hurrikan-Provinz PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 11. November 2008 um 19:22 Uhr

Pinar del Río, Kuba, im Oktober 2008. Eine Reportage von Gabriele Senft

 Zerstörtes Haus in Consolation


siehe auch Veröffentlichung am 01.11.2008 in der Tageszeitung "Junge Welt"
Eine Schneise der Verwüstung haben die Wirbelstürme »Gustav« und »Ike« hinterlassen, die Zerstörungen in Kuba sind enorm. Am stärksten betroffen von der diesjährigen Hurrikan-Saison waren die Insel der Jugend und die Provinz Pinar del Río im Westen der Karibikinsel, wo Tausende Dächer abgedeckt wurden. Nach Angaben des kubanischen Landwirtschaftsministeriums sind fast 50000 Hektar Bananenplantagen, 10000 Hektar Maniok, 1000 Hektar Süßkartoffeln, 300 Hektar Samenanpflanzungen, 154 Gewächshäuser, 12000 Tabakhäuser und 138 Windräder vernichtet worden. An Verlusten wurden zudem 1,1 Millionen Liter Milch und über eine Million Stück Geflügel aufgelistet.

EU-Entwicklungshilfekommissar Louis Michel sagte bei seinem Besuch am vergangenen Wochenende Hilfe zu: Ganze zwei Millionen Euro will die Europäische Union für die Sturmopfer bereitstellen. Rekordschäden in Höhe von rund fünf Milliarden Dollar haben die Hurrikane im September laut kubanischer Regierung verursacht, fast 200000 Menschen wurden obdachlos. Es ist nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein also, der da aus Brüssel kommt, doch immerhin, es ist der Anfang einer neuen Kooperation nach Jahren der Sanktionen und Blockade. Hilfe kommt auch von unzähligen Basisaktivisten. Das binationale Projekt »EcoMujer« ruft dringend auf, die Solidarität mit den in Not geratenen Kubanerinnen und Kubanern zu stärken. »EcoMujer« steht für einen Austausch von unten zwischen Frauen aus Kuba und Deutschland, für einen Austausch zwischen Norden und Süden – und auch für praktische Unterstützung. »EcoMujer« kann sowohl mit »ökologische Frauen« als auch mit »Frauenecho« übersetzt werden. »Gemeinsam für ein neues Verständnis von Natur und Umwelt – gemeinsam über den Tag hinaus ...« lautet das Leitmotiv der Organisation. 

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Heiße Erde - Tierra Caliente PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 17. Dezember 2004 um 20:35 Uhr

Heiße Erde – Tierra Caliente

Homosexualität, AIDS, Prostitution – Herausforderungen für Cuba

Aufklaerungsbroschuere Entscheide selbst

Der expandierende Tourismus hat zusammen mit anderen Faktoren (wie beispielsweise dem Dollar als attraktive Währung) unter anderem zu einem Ausbau der Vergnügungsinfrastruktur geführt. Damit einher ging eine Zunahme von Prostitution. Im landesüblichen Sprachjargon heißt diese Begleitindustrie Jineterismo. (Jinentero – Reiter / Jinentera-Reiterin), was in der Realität dem Phänomen der Prostitution entspricht, das Phänomen, welches Castro für immer zu verbannen versprochen hatte.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 29. Januar 2009 um 19:17 Uhr
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